Meditation


Die Meditation ist eine in vielen Kulturen und Religionen ausgeübte spirituelle Praxis. Mit der Durchführung von Achtsamkeits- oder aber auch von Konzentrationsübungen soll sich der Geist sammeln und beruhigen. In den östlichen Kulturen gilt die Meditation als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Dabei werden die angestrebten Bewusstseinszustände, unterschiedlich mit den Begriffen  Stille, innere Ruhe, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.

Die Meditation ist eine in vielen Kulturen und Religionen ausgeübte spirituelle Praxis. Mit der Durchführung von Achtsamkeits- oder aber auch von Konzentrationsübungen soll sich der Geist sammeln und beruhigen. In den östlichen Kulturen gilt die Meditation als eine grundlegende und zentrale bewusstseinserweiternde Übung. Dabei werden die angestrebten Bewusstseinszustände, unterschiedlich mit den Begriffen  Stille, innere Ruhe, Einssein, im Hier und Jetzt sein oder frei von Gedanken sein beschrieben.

Man kann die Meditationstechniken in zwei Gruppen einteilen:

  • in die körperlich passive Meditation. Diese wird im stillen Sitzen praktiziert. Dazu gehört beispielsweise die Stille- oder Ruhemeditation, Achtsamkeits- oder Einsichtsmeditation, Konzentrationsmeditation (z.B. Mantra, Chakra), sowie die Transzendentale Meditation. 

 und

  • die körperlich aktive Meditation, bei der körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren zur Meditationspraxis gehören. Wie z.B. Zen-Buddhismus, Tantra, Yoga, Kampfkunst, Neuere fernöstlich inspirierte Meditationsmethoden, Geh-Meditation, Tanz, Musik und Rezitation.

Diese verschiedenen Techniken bevorzugen oder beschränken bestimmte Körperhaltung, wie Beispielsweise die Geh-Meditation.

Wie wirkt die Meditation?

Die regelmäßige Meditation kann beruhigend wirken und wird auch in der westlichen Medizin als Entspannungstechnik empfohlen. Die Wirkung, der meditative Zustand, ist neurologisch als Veränderung der Hirnwellen messbar. Der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft, Muskelspannungen reduziert.

"Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hüpfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.“ 

Emile Cioran: Die verfehlte Schöpfung. 1949