Räucherwerk


Das Verbrennen von Kräutern und Harzen in unterschiedlicher Form gehört zu vielen alten Traditionen unserer Welt. Das Feuer wirkt hierbei, im Gegensatz zum Verdunsten, als Vermittler und Verwandler. Grobstoffliche Substanzen werden beim Verbrennen in Rauch umgewandelt, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. So entsteht die Verbindung mit höheren und feineren Ebenen. Der Sinn des Räucherns war und ist es, durch den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen, unsichtbaren Sphären zu verbinden.
 

Entdecken Sie mit uns die Kraft von Pflanzen! Die Natur bietet Ihnen ein facettenreiches Paradies von verschiedenen Kräutern, Harzen und Hölzern, welche sie mit den unterschiedlichsten Wirkungen ausgestattet hat. Das Räuchern bringt diese zum Vorschein und kann uns Menschen dabei in vielfältigen Situationen behilflich sein. Nutzen Sie gezielt, spielerisch oder intuitiv die wunderbare Wirkung des Räucherns! Zum Räuchern verwendet man aromatische und getrocknete Pflanzen oder Pflanzenteile wie beispielsweise Hölzer, Balsame, Harze,  Rinden, Nadeln, Blätter, Wurzeln, Kräuter und Blüten, welche Sie in einem feuerfesten Räuchergefäß auf der Räucherkohle langsam verglühen lassen. Welche Pflanzen Sie verwenden sollten, hängt davon ab, zu welchem Zweck Sie räuchern möchte. Sie können einzelne Räucherstoffe verräuchern oder aber auch fertige oder selbst gemischte Räuchermischungen dafür verwenden.

Räucherbündel

Räucherbündel, oder Smudge-Bundel genannt, werden zur Säuberung der Aura Meditation, Gebet, oder spiritueller Behandlung angewandt. Sie werden sehr oft von Therapeuten genutzt. Die Räucherung wird schon seit langem zur Erstellung der Verbindung mit der spirituellen Welt, oder zur Steigerung der Intuition verwendet. Das Verbrennen von Räucherbündel kann die Laune heben und ein guter Verbündeter beim Kampf gegen Stress werden.  

Die Benutzung ist ganz simpel. Halten Sie eine Schüssel, Teller, oder nicht brennbaren Untersetzer bereit auf den Sie das rauchende Bündel legen. Zünden Sie das eine Ende des Bündels an und warten Sie bis das Feuer lebt. Blasen Sie es sachte aus und legen Sie das rauchende Bündel auf den Untersetzer. Mit einer Feder, oder mit Schwingen kann der Rauch in dem Raum verteilt werden. Zum ausmachen stecken Sie das Bündel ins Sand. 

Die ältesten und bekanntesten Räucherbündel werden aus weißem Salbei gemacht, das bekanntlich die negativen Einflüsse reinigt. Es hat ein typisches würziges Aroma, das noch stärker als Palo Santo (heiliges Holz) ist. Der lateinische Name dieser Pflanze ist Salvia Apiana.

Unsere Lieferanten stellen Räucherbündel in der höchsten Qualität her. Noch bevor die Bündel zusammen gebunden werden, werden die Blätter einzeln getrocknet, was dazu führt, dass die Räucherbündel Schimmel frei sind und den Weg zu Ihnen ohne Qualität Verlust meistern. 

Unsere Räucherbündel sind 100% natürlich, Schimmel frei, und von höchster Qualität. Bestellen Sie noch heute!

Der Sinn des Räucherns

Das Räucher-Ritual ist auch heute noch, wie bereits seit uralten Zeiten, ein faszinierendes Erlebnis.

Dabei werden edle Substanzen wie Hölzer, Harze und Kräuter beim Verbrennen in Rauch umgewandelt, der dann die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt. Der Sinn des Räucherns war und ist es, über den Rauch unser irdisches Denken mit der Wahrnehmung von feinstofflichen, unsichtbaren Sphären zu verbinden.

Über die sich sanft kräuselnde Rauchsäule kommen wir zur Ruhe und schöpfen neue Kräfte für die Seele.

Die zwei Arten des Räucherns:

Räuchern auf glühender Kohle

Traditionell wurden und werden Räucherstoffe auf glühender Kohle geräuchert. Dafür benötigt man ein feuerfestes Gefäß und eventuell etwas Sand.

In der heutigen Zeit ist die beliebteste Kohleart die Selbstzünderkohle. Diese ist im Gebrauch einfach, da sie sich - einmal angezündet - selbst durchzündet. Hier sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Kohle während des Zündvorgangs rundherum genügend Luft bekommt.

Deshalb ist es ist besser, die runde Tablette hochkant zu stellen (vor allem wenn Sie auf Sand räuchern), damit sie genügend Luft für das Durchzünden bekommt. Sobald an den Rändern der Kohle graue Stellen sichtbar werden, können Sie diese wieder umkippen und der Räucherspaß kann beginnen.

Dazu dosieren Sie das Räucherwerk anfangs vorsichtig, da sowohl bei Harzen als auch bei Kräutern das Rauchvolumen gewaltig sein kann.

Eine weitere Möglichkeit ist die Natur Pur - Räucherkohle. Hierbei handelt es sich um gepresste Kräuter, die sogar noch einen angenehmen Duft erzeugen. Die Kräuterkohle glimmt langsam durch und verglimmt Stück für Stück das auf ihm liegende Harz. Wem also der Effekt der schwarzen Kohle zu heftig ist, kann es mit der viel sanfteren Kräuterkohle versuchen. Am besten ist es, die Kräuterkohle auf einem Netzgefäß zu räuchern, da sie hier mehr Luft zum Durchglimmen bekommt als auf Sand.

Räuchern auf einem Sieb mit Teelicht

Die andere Art des Räucherns ist das Räuchern über einem Teelicht mit einem Sieb. Diese Methode ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von ca. 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht.

Hierfür eignen sich Aromalampen, von diesen man die Schale abnehmen und durch ein Räuchersieb ersetzen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen.

Die Kräuter oder Harze werden direkt auf das Sieb gegeben. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme verglimmen sie langsam.

Aber Achtung: Wenn das Netz zu nahe an die Kerze kommt, könnten sich Kräuter oder Harze entzünden.

Bitte nicht unbeaufsichtigt lassen!